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Pelle Igel – Dichter und Theatermann des Widerstands (Teil 2)

Dezember 04, 2009 Von: Heinz W. Pahlke Kategorie: Autoren und BĂĽcher Noch keine Kommentare →

Mit der Befreiung vom Faschismus hat zwar das millionenfache Morden und Foltern aufgehört, aber an den Herrschaftsverhältnissen, die sie ermöglichten, ändert sich in den Westzonen wenig – zu wenig, wie Pelle Igel meint. Seine Themen bleiben deshalb die alten. Neu hinzu kommt bald die Warnung vor der Remilitarisierung der Bundesrepublik und der Durchdringung des neues Staates durch alte Nazis.

In seinem Gedicht „An den Frieden denken sie nicht …“ warnt er:

„Sie sprechen von Pflicht
und sie faseln von Ehre.
Den Frieden meinen sie nicht,
sie meinen Gewehre.“

In einem anderen Gedicht erinnert er an die schlimmen Folgen des zweiten Weltkrieges:

„[…] betrachtet Hitlers Spur:
sie endete bei Stalingrad,
der SchluĂź war in Berlin,
im Lager hinter Stacheldraht
war dann der Endtermin.“

In „Herr General, Sie kommen allein?“ wendet er sich mit der Frage an einen anonymen General:

„Wo mögen denn Ihre Soldaten sein?
Es war doch eine Division“.

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