Buchentdeckungen

Einige Gedanken zu Literatur und Philosophie

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Artikel der Kategorie August, 2010

Missbrauch der Sprache durch die SED – oder die FAZ?

August 13, 2010 Von: Heinz W. Pahlke Kategorie: Sprache 3 Kommentare →

Wenn es gegen die Linken geht, ist der Welt alles recht. Jetzt hat es dem Springer-Blatt wieder einmal die Sprache angetan, konkret die Sprache der SED. Unter der Überschrift „Wie die SED die deutsche Sprache misshandelte“ wirft der Autor der SED vor, durch die Verwendung bestimmter Worte die deutsche Sprache missbraucht zu haben.

Zu den von der Welt missbilligten Worten gehören neben anderen auch Begriffe wie „konterrevolutionär“, „reaktionär“, „Reformismus“, „rückwärtsgewandt“, „arbeitsscheu“ und „asozial“. Der Beweis, warum ihre Verwendung in der DDR eine Mißhandlung der deutschen Sprache durch die SED darstellt, fällt der Welt mit ihrem einfach gestrickten Weltbild sehr leicht: Weil die SED mit ihnen ihre Politik begründete.

Doch blicken wir einfach mal in die Geschichte zurück und schauen uns die Herkunft einiger dieser Wörter an.

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„Wie man den Bachmannpreis gewinnt“ verhilft Lesern zum besseren Verstehen und Autoren zum besseren Schreiben

August 11, 2010 Von: Heinz W. Pahlke Kategorie: Autoren und BĂĽcher 1 Kommentar →

Auch wenn ich als Sachbuchautor wohl niemals die Chance haben werde, auch nur in die Gunst der Teilnahme zu gelangen, „wie man den Bachmannpreis gewinnt“, möchte ich trotzdem wissen. Angela Leinens gleichnamiges Buch verspricht die Antwort.

Seit 2004 besucht die Rechtsanwältin, Mediatorin und Journalistin Angela Leinen regelmäßig die Tage der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt. Während die Jury-Debatten zu anderen Literaturwettbewerben jedoch hinter verschlossenen Türen stattfinden, diskutiert die Jury in Klagenfurt öffentlich. Inzwischen können Lesungen wie Debatten sogar im Internet verfolgt werden.

Angela Leinen geht an ihre Betrachtungen nicht wissenschaftlich heran, sondern versteht sie als „Gebrauchsanleitung zum Lesen und Schreiben“.

Auch wenn es vordergründig um den Bachmannpreis geht, auf den die Tage der deutschsprachigen Literatur in der Öffentlichkeit meistens reduziert werden, ist ihr Buch weit mehr: Eine Auseinandersetzung mit der Frage, wie sich „gute“ und „schlechte“ Texte erkennen und somit unterscheiden lassen. Für ihre Überlegungen greift sie vor allem auf Texte zurück, die in Klagenfurt vorgestellt wurden, sowie auf Diskussionsbeiträge der Jury-Mitglieder, aber auch manche andere Schriftsteller lässt sie zu Wort kommen.

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