Bücher an die Leser bringen mit Buchentdeckungen
So spontan wie ich im im Sommer letzten Jahres zu bloggen begonnen habe, so spontan wurden in diesem Frühjahr auch die Buchentdeckungen geboren. Warum finden viele book on demand veröffentlichende Autoren nur schwer ihr Publikum? Welche Titel können ohne schlechtes Gewissen empfohlen werden? Wie erfahren Leser und Buchhändler von lesenswerten Büchern, die als Book on Demand oder in Kleinverlagen veröffentlicht wurden?
Probleme zu benennen und Missstände zu beklagen, ist das eine, mögliche Alternativen aufzuzeigen, das andere. Meine vor zwei Jahren vorgestellte Idee eines Qualitätslabels für book on demand veröffentlichte Bücher stieß – nicht ganz überraschend – auf wenig Gegenliebe. Von „Gängelei“, „Obrigkeitswahn“, „Unfreiheit“ und „Korsett“ war die Rede. Nicht die Qualität dieser Bücher verhindere ihren Erfolg, sondern vor allem die „Borniertheit“, „Arroganz“ und „Ahnungslosigkeit“ der Buchhändler und Feuilletonredakteure.
Würde ich als Autor ausschließlich bei klassischen Verlagen publizieren, wäre mir dieser Zustand vermutlich egal. Doch ich veröffentliche eben nicht ausschließlich bei diesen Verlagen, sondern ebenso über Book-on-Demand-Dienstleister.
