Buchentdeckungen

Einige Gedanken zu Literatur und Philosophie

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BĂĽcher an die Leser bringen mit Buchentdeckungen

April 23, 2010 Von: Heinz W. Pahlke Kategorie: Die Welt des Book on Demand Noch keine Kommentare →

So spontan wie ich im im Sommer letzten Jahres zu bloggen begonnen habe, so spontan wurden in diesem Frühjahr auch die Buchentdeckungen geboren. Warum finden viele book on demand veröffentlichende Autoren nur schwer ihr Publikum? Welche Titel können ohne schlechtes Gewissen empfohlen werden? Wie erfahren Leser und Buchhändler von lesenswerten Büchern, die als Book on Demand oder in Kleinverlagen veröffentlicht wurden?

Probleme zu benennen und Missstände zu beklagen, ist das eine, mögliche Alternativen aufzuzeigen, das andere. Meine vor zwei Jahren vorgestellte Idee eines Qualitätslabels für book on demand veröffentlichte Bücher stieß – nicht ganz überraschend – auf wenig Gegenliebe. Von „Gängelei“, „Obrigkeitswahn“, „Unfreiheit“ und „Korsett“ war die Rede. Nicht die Qualität dieser Bücher verhindere ihren Erfolg, sondern vor allem die „Borniertheit“, „Arroganz“ und „Ahnungslosigkeit“ der Buchhändler und Feuilletonredakteure.

Würde ich als Autor ausschließlich bei klassischen Verlagen publizieren, wäre mir dieser Zustand vermutlich egal. Doch ich veröffentliche eben nicht ausschließlich bei diesen Verlagen, sondern ebenso über Book-on-Demand-Dienstleister.

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Man muss E-Books nicht lieben, aber sie sind eine Realität

März 31, 2010 Von: Heinz W. Pahlke Kategorie: Digitale Buchwelt Noch keine Kommentare →

Bereits seit einigen Wochen – genauer gesagt seit der Computermesse CEBIT Anfang März in Hannover – liegen auf meinem Schreibtisch zwei E-Reader von Pocketbook. Heute Nachmittag kam nun ein Päckchen von Papyrus mit einem weiteren E-Reader.

Nein, ich bin nicht unter die E-Reader-Sammler und auch nicht unter die E-Reader-Tester gegangen. Aber für ein neues Buchprojekt muss ich mir einen Überblick über die Möglichkeiten und Grenzen der aktuellen E-Reader verschaffen. Da die angesprochenen Hersteller und Distributoren erfreulich aufgeschlossen reagierten, werden sich in den nächsten Wochen noch weitere Geräte zu den drei hinzugesellen.

Natürlich lamentierten einige Freunde und Kollegen, denen ich davon erzählte, sogleich über die vielen Nachteile von E-Books. Jedes auf Papier gedruckte Buch fasse sich anders an und rieche anders, man könne Lesezeichen einlegen, Randnotizen machen, beliebig Hin- und Herblättern, sich an der buchkünstlerischen Gestaltung erfreuen. Andere Freunde und Kollegen zeigten sich ganz begeistert, dass auch ich nun die Vorteile von E-Books erkennen würde. Kein Überlegen mehr, welches Buch man unterwegs lesen möchte, keine durch Bücher schweren Koffer und Rucksäcke mehr, keine für Bücher geopferten Bäume.

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